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Fischereiverein Heilbronn e.V. |
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gegründet 1887 |
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A n g e l n - E n t s p a n n e n - H e g e n - S c h ü t z e n - P f l e g e n |
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Zehnfusskrebse (Decapoda) |
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Systematik
Stamm : Athropoda (Gliederfüßer) |
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| Merkmale Krebse | |
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Fluss-, Stein- und
Dohlenkrebs sind die drei natürlich in Deutschland vorkommenden Krebsarten.
Während der Dohlenkrebs nur im Südwesten Deutschlands (Schwarzwald)
vorkommt, besiedelten Stein- und Flusskrebs Deutschland früher
flächendeckend. Flusskrebse konzentrierten sich hauptsächlich in kleinen und
großen Flüssen, der kleinwüchsigere Steinkrebs bevorzugte dagegen die
kühleren Bäche, wo er heute noch selbst in kleinsten Wasserläufen unter
geeigneter Deckung zu finden ist. Bis ins 19.Jahrhundert waren die
Krebsbestände überall in unseren Gewässern sehr gut, bis mit zunehmender
Wasserverschmutzung durch die Industrialisierung die Bestände langsam
einbrachen. Da vor allem der Flusskrebs schon früher eine begehrte und
relativ einfach zu beschaffende Mahlzeit darstellte, versuchte man um 1860
die Bestandseinbrüche durch importierte Flusskrebsarten aus Nordamerika zu
kompensieren. Die Konsequenzen dieses Import waren fatal: als resistenter
Träger einer tödlichen Seuche (Krebspest: Erreger ist ein Pilz namens
Aphanomyces astaci)
vernichteten die importierten Krebse die letzten Bestände der heimischen
Krebspopulationen, so dass heute so gut wie keine natürlichen Vorkommen an
Flusskrebsen in Fließgewässern mehr vorhanden sind. Lediglich in isolierten
Weihern und Seen sind noch überlebende Populationen der einst mächtigen
Populationen von europäischen Flusskrebsen zu finden. Steinkrebse wurden durch die
Neuankömmlinge bis zu den kühlen, Quelloberläufe zurückgedrängt, die die
amerikanische Arten meistens mieden. Aus diesem Grund finden sich heute noch
relativ gute Restbestände in den Oberläufen kleinerer bis mittlerer Bäche. |
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Edelkrebs (Astacus astacus) |
Steinkrebs (Austropotamobius torrentium) |
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Dohlenkrebs (Austropotamobius pallipes) |
Galizierkrebs (Astacus leptodactylus) |
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Kamberkrebs (Orconectes limosus) |
Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus) |
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Roter Amerikanischer Sumpfkrebs (Procambarus clarkii) |
Süsswassergarnele (Atyaephyra desmaresti) |
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Der Krebsfang wird mittels Krebstellern oder -reusen ausgeführt. Dazu werden z.B. tote Fische in die Reuse /Teller befestigt und diese dann im Gewässer versenkt. Nach einer gewissen Zeit wird die Reuse/Teller gezogen und im günstigsten Fall finden sich dann Krebse darin... |
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