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Synonyme: -
Englisch: -
Familie: Astacidae (Flusskrebse)
Schonzeit: ganzjährig
Schonmaß: keins
Laichzeit: Oktober bis Juli
Lebensraum: Kommt nur im Südwestlichen Baden-Württemberg an wenigen
Gewässern vor. Wird bis zu 10cm. Verstecken sich in Höhlen im Uferbereich
oder zwischen
Wurzeln. Bewohnt im Vergleich zum Steinkrebs tiefere und langsamere
fließende sommerkalte Gewässer. Häufigste Krebsart in Frankreich und
England. Dohlenkrebse sind heute vor allem durch die
Krebspest (Erregerpilz:
Aphanomyces astaci) gefährdet, die durch amerikanische (=nicht
heimische) Krebsarten übertragen wird. Diese Arten sind gegenüber der
Krebspest resistent. Gewässer in denen einmal amerikanische Krebse
vorkommen, sind in der Regel für einen Widerbesatz mit Dohlenkrebsen
unbrauchbar, da Erregersporen der Krebspest kaum mehr zu entfernen sind.
Daher dürfen in frei fließende Oberflächengewässer keine fremden Krebsarten
ausgesetzt werden (gesetzlich verboten!). Weiterhin werden Krebse durch hohe
Aal- und Raubfischbestände bedroht => Fressfeind. Zusätzlich schadet den
Krebsbeständen auch die Nutzung der Gewässer durch den Menschen.
Gewässerunterhaltungen in Form von Begradigungen, entfernen des Bewuchses,
ausbaggern etc sollten deshalb an einem Krebsgewässer unbedingt unterlassen
werden. Insektizide wirken besonders schädlich auf Krebse. |
Merkmale
- einteilige Augenleiste
- deutlich sichtbare Dornen hinter
Nackenfurche
- nur im südbadischen Raum
- große Scheren mit Höckern
- Oberfläche gekörnt
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