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Synonyme: Sumpfkrebs, Galizierkrebs
Englisch: Turkish Crayfish
Familie: Astacidae (Flusskrebse)
Schonzeit: keine - nicht heimisch
Schonmaß: keins
Laichzeit: Oktober bis Juli
Lebensraum: Galizische Sumpfkrebse werden hauptsächlich als
Speisekrebse von der Türkei und dem Iran nach Deutschland importiert. Daher
handelt es sich um eine nicht heimische Art. Als europäischer Krebs ist er
aber ebenfalls durch die von amerikanischen Krebsarten übertragene Krebspest
bedroht. Er wird bis zu 20cm lang und 250g schwer. Wurde ebenfalls als
Ersatz für die eingebrochenen Flusskrebsbestände eingeführt in dem Glauben,
dass die Art gegen die Krebspest resistent sei, was sich aber als falsch
herausstellte. Er verträgt sauerstoffärmere und wärmere Gewässer wie der
Edelkrebs. Er bewohnt auch schlammige, wenig strukturreiche Gewässer.
Galizierkrebse sind auch durch die
Krebspest (Erregerpilz:
Aphanomyces astaci) gefährdet, die durch amerikanische (=nicht
heimische) Krebsarten übertragen wird. Diese Arten sind gegenüber der
Krebspest resistent. Gewässer in denen einmal amerikanische Krebse
vorkommen, sind in der Regel für einen Besatz mit Galizierkrebsen
unbrauchbar, da Erregersporen der Krebspest kaum mehr zu entfernen sind.
Da er nicht heimisch ist, darf er nicht in freie Oberflächengewässer
eingebracht werden. Weiterhin werden Krebse durch hohe
Aal- und Raubfischbestände bedroht => Fressfeind. Zusätzlich schadet den
Krebsbeständen auch die Nutzung der Gewässer durch den Menschen.
Gewässerunterhaltungen in Form von Begradigungen, entfernen des Bewuchses,
ausbaggern etc sollten deshalb an einem Krebsgewässer unbedingt unterlassen
werden. Insektizide wirken besonders schädlich auf Krebse. |
Merkmale
- helle, gelbe bis graubraune
Scherenunterseiten
- dicke, lange Antennen
- schmale und sehr lange Scheren (vor allem
bei ♂)
- Scheren ohne Höcker
- Panzer komplett mit Dornen besetzt
- Panzer dünnwandig
- Im Raum Heilbronn ist ein guter Bestand im
Breitenauer See bekannt
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