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Synonyme: Amerikanischer Krebs
Englisch: American River Crayfisch
Familie: Astacidae (Flusskrebse)
Schonzeit: keine - nicht heimisch
Schonmaß: keins
Laichzeit: Oktober bis Juli
Lebensraum: Kamberkrebse wurden als erste außereuropäische Art am
Ende des 19. Jahrhunderts von Ostamerika als Ersatz für die rückläufigen
heimischen Arten importiert. Schnell besiedelte er die großen, sommerwarmen
Gewässer wie z.B. Rhein, Neckar und Kocher, da er relativ unempfindlich
gegenüber Gewässerverschmutzung und -verbau ist. Heute bilden Kamberkrebse
in diesen Flüssen große, zusammenhängende Populationen, die sich wohl nicht
mehr entfernen lassen. Er neigt zur Bildung von Massenbeständen.
Kamberkrebse graben keine Höhlen, sondern verstecken sich unter Steinen und
Wurzeln. Wo der Kamberkrebs vorkommt, erlöschen heimische Bestände, da er
Überträger der Krebspest (Erregerpilz:
Aphanomyces astaci)
ist. Physikalische Barriere der Ausbreitung dieser Art sind
Wassertemperaturen unter 15°C => er steigt also nicht in sommerkalte
Fließgewässer auf. Der Kamberkrebs wird maximal bis zu 10cm lang und ist
daher fischereilich wenig relevant. Dennoch sollte er mit allen Mitteln in
einem Gewässer kurz gehalten werden. Er ist sehr aggressiv und scheint auch
mit dem Hauptfressfeind - dem Aal - gut zurecht zukommen.
Amerikanische Krebsarten sind gegenüber der
Krebspest resistent. Gewässer in denen einmal amerikanische Krebse
vorkommen, sind in der Regel für einen Besatz mit europäischen Arten
unbrauchbar, da Erregersporen der Krebspest kaum mehr zu entfernen sind.
Da er nicht heimisch ist, darf er nicht in freie Oberflächengewässer
eingebracht werden. |
Merkmale
- dunkelrote Querstreifen auf der Oberseite
des Hinterleibs
- spitze Dornen am seitlichen Vorderkopf
- starker Dorn am Ansatzglied der Schere
- häufigste Krebsart im Raum Heilbronn =>
Neckar, Kocher
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