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Synonyme: Schwedischer Krebs
Englisch: Signal Crayfisch
Familie: Astacidae (Flusskrebse)
Schonzeit: keine - nicht heimisch
Schonmaß: keins
Laichzeit: Oktober bis Juli
Lebensraum: Der Signalkrebs wurde um 1960 durch schwedische
Krebsliebhaber von der Westküste Nordamerikas nach Europa importiert.
Trotz aller wissenschaftlicher Warnungen wurde er als Ersatz für den
Edelkrebs in Gewässer eingebracht, mit der Folge, dass die letzten
heimischen Krebsbestände durch den Signalkrebs, der ebenfalls Überträger der
Krebspest ist, gefährdet und auch ausgelöscht wurden. Von Schweden
aus wurde er in ganz Europa verbreitet. Auch in Deutschland haben sich
inzwischen einige stabile Population in Gewässern ausgebildet. Häufig werden
Fließgewässer von angrenzenden Teichen, in denen die Tiere gehalten werden,
besiedelt, da sie gerne von dort ausbrechen und auch fähig sind, größere
Strecken über Land zurückzulegen. Der Signalkrebs wird bis zu ca. 20cm groß
und 250g schwer. Er spielt weltweit eine wichtige Rolle im
Speisekrebshandel. Er neigt zur Bildung von Massenbeständen. Signalkrebse
wandern auch in sommerkalte Gewässer und bilden dort stabile Populationen.
Dadurch ist durch diese Art auch der heimische Steinkrebs gefährdet. Er ist
äußerst aggressiv und behauptet sich erfolgreich gegen alle in Deutschland
vorkommenden Krebsarten. Wo der Signalkrebs vorkommt, erlöschen heimische Bestände, da er
Überträger der Krebspest (Erregerpilz:
Aphanomyces astaci)
ist. Er sollte mit allen Mitteln in
einem Gewässer kurz gehalten werden, besonders wenn in der Nähe Steinkrebse
vorkommen.
Amerikanische Krebsarten sind gegenüber der
Krebspest resistent. Gewässer in denen einmal amerikanische Krebse
vorkommen, sind in der Regel für einen Besatz mit europäischen Arten
unbrauchbar, da Erregersporen der Krebspest kaum mehr zu entfernen sind.
Da er nicht heimisch ist, darf er nicht in freie Oberflächengewässer
eingebracht werden. Es sollte auch bedacht werden, dass über den
Aquarienhandel bezogene Tiere, die im Gartenteich eingesetzt werden,
jederzeit von dort ausreisen können und das nächste Fließgewässer aufsuchen,
was verherrende Folgen haben kann... |
Merkmale
- großer weiß-türkisfarbener Fleck am
Scherengelenk
- Unterseite der Scheren rot
- Panzer und Scheren ohne Dornen => glatte
Oberfläche
- kann Scheren extrem weit zurückbewegen
- zweigeteilte Augenleiste
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