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Fischereiverein Heilbronn e.V. |
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gegründet 1887 |
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A n g e l n - E n t s p a n n e n - H e g e n - S c h ü t z e n - P f l e g e n |
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Schleusenverlängerung Neckar - Ökologische Aspekte |
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- in Arbeit - |
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2012 wird
die erste Schleuse ausgebaut |
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Heilbronn/Heidelberg - Jetzt wird es ernst mit dem Ausbau der 27 Neckarschleusen zwischen Mannheim und Plochingen: Gestern nahm das „Amt für Neckarausbau“ (ANH) beim Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg seine Arbeit auf. „Das ist ein Freudentag für Heilbronn, die Region und das ganze Land“, freute sich Ataman Turanli. Der Geschäftsführer der Heilbronner Versorgungs GmbH, die den Hafen Heilbronn betreibt, fordert jetzt eine „zügige Umsetzung“ des Schleusenprojekts. Planungsbeginn ist, wie
ANH-Leiter Klaus Michels gegenüber der Heilbronner Stimme erklärte, im
kommenden Jahr. Bis 2011 soll dann von den 71 Mitarbeitern, von denen ein
Drittel das Land Baden-Württemberg zur Verfügung stellt, die Gesamtplanung
erstellt werden. Die Verlängerung der Schleusenkammern von derzeit rund 110
Metern auf mindestens 140 Meter soll dann in den Jahren 2012 bis 2020
erfolgen. Notwendig ist diese Baumaßnahme, weil die modernen
Motorgüterschiffe eine Länge von bis zu 135 Meter haben und nur in dieser
Größe wirtschaftlich fahren können. Um die Befahrbarkeit des Neckars mit 135
Meter langen Schiffen zu ermöglichen, müssen weiterhin Streckenabschnitte
angepasst und Wendestellen ausgebaut werden. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 27.11.2007) |
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Stadtarchiv öffnet die Schleusen |
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Heilbronner - Schleusen haben ein langes Leben. Die Älteren können sich noch erinnern, wie 1952 die Heilbronner Schleuse an der Otto-Konz-Brücke gebaut wurde. 55 Jahre später lobt Norbert Peter von der zuständigen Schifffahrtsdirektion Heidelberg die benutzerfreundliche Technik, die noch immer funktioniert. Unzählige Male haben sich die Zahnräder gedreht und die schweren Stahltüren sind von unsichtbarer Hand geöffnet oder geschlossen worden. Schleusen faszinieren und
Heilbronn als Stadt am Fluss ist stärker in den Mittelpunkt gerückt. Für das
Heilbronner Stadtarchiv gibt es Gründe genug, in den Mittelpunkt der
Heilbronner Einblicke, der Sommerführungen, die Neckarschleusen zu stellen.
Der historischen Bedeutung der Schifffahrt wegen sowie aufgrund der
aktuellen Diskussion um Hafenerweiterung und Schleusenverlängerung, bietet
das Thema viele Facetten und lockt zahlreiche Interessierte zu den insgesamt
16 Führungen - manche Termine sind bereits ausgebucht.
Schiffe zu schleusen gehört
zu den ureigenen Aufgaben am Wehr, mit Voranmeldung ist das sogar nach 22
Uhr möglich. Zehn Schiffe pro Woche nutzen im Schnitt den nächtlichen
Service, für den eine Rufbereitschaft eingesetzt wird. Auch die Kosten
interessieren das Publikum. Berufsschiffe zahlen nach Art der Ladung und
Menge der gefahrenen Kilometer: Kohle 0,5 Cent pro Tonne, macht bei einer
durchschnittlichen Ladung 500 Euro für 100 Kilometer. Sportschiffe sind
frei, selbst Ruderboote oder Kanadier werden umsonst geschleust. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 31.07.2007) |
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Der
Neckar wird für den Wettbewerb fit gemacht |
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HEILBRONN - Die 27 Schleusen, die den Neckar auf einer Strecke von 203 Kilometer zwischen Mannheim und Plochingen schiffbar machen, werden ausgebaut. Mitte März fand im Innenministerium Baden-Württemberg ein Gespräch mit den zuständigen Vertretern des Bundes statt, bei dem der Zeitplan abgesteckt wurde. Danach soll die Planung in den Jahren 2008 bis 2011 erarbeitet werden. Die Verlängerung der Schleusenkammern von derzeit rund 110 Meter auf mindestens 140 Meter soll in den Jahren 2012 bis 2021 erfolgen. Notwendig ist diese
Baumaßnahme, weil die modernen Motorgüterschiffe eine Länge von bis zu 135
Meter haben und nur in dieser Größe wirtschaftlich fahren können. Die
Schleusen an Main, Mosel und Saar erfüllen diese Längenvoraussetzungen schon
seit langem. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 05.04.2007) |
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Ausbau
des Neckars ist beschlossen |
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SCHLEUSEN - Bund und Land haben sich auf ein Konzept zum Ausbau des Neckars geeinigt. Das Bundesverkehrsministerium stelle für Sanierung und Verlängerung der Schleusen rund 350 Millionen Euro zur Verfügung, sagte gestern Rainer Arnold, Ministerialdirigent im Innenministerium. Das Land steuere vorerst fünf Mitarbeiter für die Planung bei. Laut Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle geht die Bundeswasserstraßenverwaltung davon aus, dass die Planungsphase bis 2012 dauert und der Ausbau bis 2025 abgeschlossen werden kann. Begonnen wird wahrscheinlich mit dem Unterlauf des Neckars, also bei Mannheim und in Heidelberg. Investitionsschub Der
Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic begrüßt den Ausbau der
Neckarschleusen in der Region. „Durch die Zusage des Landes nun die Planung
des Ausbaus zu übernehmen, ist der Weg frei, dass die vom Bund schon
bereitgestellten 150 Millionen Euro für den Ausbau auch als
Investitionsschub in der Region ankommen.“ |
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(aus der Heilbronner
Stimme 21.03.2007) |
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Das zähe
Ringen um den Ausbau der Neckarschleusen |
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Geld ist da, aber keine Planungskapazitäten - Der Ausbau der 27 Neckarschleusen zwischen Stuttgart und Mannheim ist dringend notwendig. An dieser Aussage zweifeln weder Politik noch Wirtschaft. Einzig offen ist die Frage: Wer kommt für die dafür erforderlichen Kosten in Höhe von voraussichtlich 150 Millionen Euro auf? Mit einer nicht all zu
guten Nachricht wurde jetzt Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach
konfrontiert: „Das Land hat mir signalisiert, dass es sich an den Baukosten
nicht beteiligen wird.“ Lediglich die Übernahme der Planungsleistungen sei
von Stuttgart in Aussicht gestellt worden. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 21.02.2007) |
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Neckarausbau soll Fischen nicht schaden |
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Verbände fordern ökologische Standards - Kosten rund 50 Millionen Euro - Baden-Württembergs Naturschützer fordern beim geplanten Ausbau des Neckars millionenschwere Maßnahmen für die Flussfische. Bei der Verlängerung der Schleusen für die Schifffahrt müsse auch auf die ökologische Funktionsfähigkeit des Flusses geachtet werden. Dabei sind sich Bund und Land in Sachen Finanzierung des Vorhabens ohnehin nicht ganz grün. Stiefkind: Als
„ökologisches Stiefkind des Landes“ bezeichnet Reiner Ehret, Vorsitzender
des Landesnaturschutzverbandes, den Neckar. Wolfgang Reuther, der Präsident
des Landesfischereiverbandes, erklärt warum: Nur noch zwei Prozent des
Gewässers gelten als naturnah. Zwei Drittel des Ufers wurden erheblich
verändert. Durchschnittlich alle vier Kilometer kommt eine Schleuse, die als
Fischblockade wirkt. Die Wasserbewohner können den Fluss nicht mehr
durchwandern. Zu ihren wenigen Rückzugs- und Laichgebieten gehören die fünf
Altneckarabschnitte bei Ilvesheim, Heidelberg, Neckarsulm, Heilbronn und
Freiberg. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 01.12.2006) |
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Schleusenangebot lässt das Land kühl |
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Bund plant 150 Millionen
Euro für den Ausbau der Wasserstraßen - Südwesten soll Geld beisteuern |
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(aus der Heilbronner
Stimme 16.11.2006) |
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Taufe mit
Plädoyers für längere Schleusen |
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„Allzeit eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ und eine Champagnerflasche, die am Buganker zerschmetterte - mit dieser Zeremonie wurde gestern das neue Schiff der Reederei Schwaben offiziell auf den Namen Stadt Heilbronn getauft. Wann es durch längere Neckarsschleusen fahren kann, ließen die Festredner offen. Auch die Staatsekretärin
aus Berlin wollte sich nicht festlegen. „Es ist eine Frage der Zeit und wie
wir dies organisieren“, sagt Karin Roth vom Bundesverkehrsministerium
lediglich zum Thema Verlängerung der Neckarschleusen. Zwar stand gestern die
Taufe des Großmotorschiffs (GMS) Stadt Heilbronn auf dem Programm - im Kern
drehten sich aber alle fünf Festreden um den Ausbau der Wasserstraße Neckar.
„Es kann nicht sein, dass wir vom Rhein abgekoppelt werden“, hatte da
Ekkehard Schneider, Vorstandssprecher der Reederei-Mutter SWS AG, sich
beklagt. Reederei-Geschäftsführer Gerd-Jürgen Britsch betonte, dass das
Frachtaufkommen auf dem Neckar etwa 2000 Lastwagen pro Tag erspare, und
bezifferte den Nettoaufwand für die Verlängerung der Schleusen auf 140 Meter
auf etwa 100 Millionen Euro. Auch Heilbronns OB Helmut Himmelsbach,
SWS-Aufsichtsratsmitglied Walter Leibold und Innen-Staatssekretär Rudolf
Köberle forderten den baldigen Beginn der Bauarbeiten. Alleine - Karin Roth
wollte sich nicht festlegen, verwies aber darauf, dass 4,3 Milliarden Euro
zusätzlich im Bundeshaushalt bereit gestellt wurden, wovon 15 Prozent für
die Binnenschifffahrt reserviert seien. „Jetzt kommt es darauf an, den
Neckarausbau nachträglich in den Bundesverkehrswegeplan zu bekommen“, sagte
sie. |
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(aus der Heilbronner
Stimme 01.04.2006) |