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Fischereiverein Heilbronn e.V. |
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gegründet 1887 |
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A n g e l n - E n t s p a n n e n - H e g e n - S c h ü t z e n - P f l e g e n |
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Eislaufen
auf dem Anna-See |
| Die knackige Kälte hat den Sankt-Anna-See in Beilstein-Gagernberg mit einer Eisschicht überzogen - sehr zur Freude der Schlittschuhfans, die dieser Tage auf dem kleinen Gewässer bei strahlendem Sonnenschein ihre Runden drehen. Verboten ist das übrigens nicht - und angesichts einer Wassertiefe von 30 bis 40 Zentimetern auch nicht so gefährlich. Norbert Raatz von der Umweltbehörde im Landratsamt Heilbronn weist jedoch darauf hin, dass das Vergnügen Fischen schaden könnte. Der Hintergrund: Fische halten jetzt Winterruhe. Ihr Organismus köchelt deshalb auf Sparflamme. Durch die Schlittschuhlauf-Belastung gestört, kurbeln die Tiere ihre Körperfunktionen an. Die Folge: Sauerstoffmangel und eventuell Tod durch Ersticken. (jaz/Foto: Werner Kuhnle) |
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(aus der Heilbronner Stimme 25.01.2006) |
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Patient
Neckar muss belüftet werden |
Weil die Sauerstoffwerte im Fluss unter
einen kritischen Wert gesunken sind, hat das Landes-Umweltministerium
Belüftungshilfe in Gang gesetzt. Am Neckar bei Gundelsheim hat
beispielsweise ein abgesenkter Wehrüberlauf mehr Sauerstoff ins Wasser
gebracht und ein mögliches Fischsterben verhindert. Bisher
sind nach Angaben des Landes-Umweltministeriums keine Fische verendet. Doch
wenn der Sauerstoffgehalt unter die kritische Schwelle von vier Milligramm
pro Liter absinkt, sind nicht nur Forellen stark gefährdet. Seit dem
Hitze-Rekordsommer 2003 hat das Land mit den Betreibern von
Wasserkraftwerken und Wehranlagen ein Reglement vereinbart. Mit Turbinen-
und Stauwehrhilfe wird im Alarmfall für mehr Sauerstoffeintrag ins
Neckarwasser gesorgt."Wir haben die Leistungen unserer Turbine heruntergefahren und das mittlere Wehr der Schleuse abgesenkt", berichtet der Gundelsheimer Kraftwerksmeister Dieter Seemann. Da die beiden anderen Wehre nicht mehr überströmt werden, zwingt das mittlere Wehr den Neckar über seine Schwelle. Dabei kommt es zu einer starken Verwirbelung, Sauerstoff wird zugeführt. Im Unterwasser ist dieser Effekt sichtbar. Die Verwirbelungszone reicht bis weit hinter Schloss Horneck. Am Sauerstoffabfall wird deutlich, dass der Neckar dringend Hilfe benötigte. Am Donnerstag lag der Wert um 13 Uhr bei dramatischen 2,6 Milligramm pro Liter. Um Mitternacht waren es immer noch zu geringe 3,9 Milligramm. Am Freitag stieg der Wert um die Mittagszeit dann auf 5,0 Milligramm an. Hintergrund des Sauerstoffabfalls ist zum einen die Hitze der vergangenen Tage. Je wärmer das Wasser ist, desto weniger Sauerstoff kann gelöst werden. Dazu kommen die zum Teil sintflutartigen Regenfälle. Organische Stoffe, beispielsweise beim Überlauf aus Klär- und Kanalsystemen oder abgeschwemmte Bodenpartikel, kommen ins Wasser. Bei ihrem Abbau durch Mikroorganismen wird Sauerstoff verbraucht. In Hessigheim hat die Belüftung von Donnerstag bis Freitagmorgen bereits klare Erfolge gebracht; in Gundelsheim lag der Wert dagegen auch am Freitagmorgen noch unter der kritischen Marke. Starkregen in der Nacht auf Freitag bei Gundelsheim macht Umweltministeriumssprecher Rainer Gessler für die Unterschiede mit verantwortlich. "Wir gehen davon aus, dass die Werte am Samstag wieder okay sind." Im Hitzesommer 2003 war die kritische Sauerstoffmarke im Neckar gleich fünf Mal unterschritten worden. Ein dramatisches Aalsterben gab es in der Jagst. Von toten Fischen im Neckar kann der Vorsitzende des Fischereivereins Heilbronn-Sontheim, Gerd Bauer, derzeit nicht berichten. "Wir haben bisher nichts bemerkt." Die Belüftungsaktion des Landes begrüßt er. Über 40 Fischarten tummeln sich mittlerweile wieder im großen Fluss, darunter Barben, Hechte und Zander. Ein Fischsterben, sagt Bauer, "wäre eine Katastrophe". |
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(aus der Heilbronner Stimme 02.07.2005) |
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Manchen
Bächen droht das Wasser knapp zu werden |
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Auch die Niederschläge
im Mai haben die Probleme nicht weggespült: Weil es im Winter und Frühjahr
zu wenig geregnet hat, konnten sich die Grundwasserstände im Unterland nicht
vom sehr trockenen Sommer 2003 erholen. Viele Quellen sprudeln schwächer, es
drohen niedrige Wasserstände in Flüssen und Bächen. |
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(aus der Heilbronner Stimme 26.05.2004) |
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Flüsse
haben sich vom heißen Sommer noch nicht erholt |
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Aalsterben, ausgetrocknete
Flussbetten, mehr Welse. Der Rekordsommer hat in den Unterländer Flüssen
Spuren hinterlassen. An der Jagst gilt seit September eine Pegellösung: Wird
ein bestimmter Wasserstand unterschritten, tritt automatisch ein Kanuverbot
in Kraft. Weil die Niederschläge weiter zu gering sind, ist auch aktuell
Paddeln verboten. |
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(aus der Heilbronner Stimme 09.11.2003) |
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An Flüssen und Bächen wird es immer kritischer |
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Wenn es nicht bald regnet, muss das Landratsamt Heilbronn einschreiten und die Entnahme von Wasser aus Bächen und Flüssen verbieten. Die anhaltend trockene Witterung lässt die Pegel der Bäche und Flüsse im Landkreis Heilbronn dramatisch fallen. Deshalb weist das Umweltamt in der Kreisbehörde vorsorglich darauf hin, dass bald Konsequenzen aus dem Jahrhundertsommer gezogen werden müssen: Werden die kritischen Marken unterschritten, dann wird die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern verboten. Derzeit ist nach Informationen von Umweltdezernent Wolfgang Schilling in 160 Fällen das Entnehmen von Wasser aus Bächen und Flüssen erlaubt - beispielsweise für Wengerter in Lauffen oder Beregnungsgemeinschaften von Landwirten, die Gemüse anbauen. Diese Erlaubnis ist gekoppelt an einen so genannten Schwellenwert: Wird dieser unterschritten, wird vorübergehend die Erlaubnis ausgesetzt. An Schozach und Seckach war in der letzten Woche die Situation schon so kritisch, dass das Landratsamt den Kreisbauernverband und das Landwirtschaftsamt schon alarmierte und die Bauern vorwarnte. Am Kocher spitzt sich die Situation nun zu. "Wir werden Härtefälle berücksichtigen", verspricht Schilling. Nicht jede Wasserentnahme sei gleich zu behandeln. Gemüseanbauer, die beispielsweise kurz vor der Ernte stünden, könnten eine Ausnahmegenehmigung erhalten. Eine Sportplatzberegnung müsste anders beurteilt werden. (iba) Info Über Wasserstände und Entnahmeregelungen informiert das Umweltschutzamt über 07131/994-308. |
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(aus der Heilbronner Stimme 05.08.2003) |
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Fische
schnappen in den Flüssen nach Luft |
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(aus der Heilbronner Stimme 08.08.2003) |
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Sinkende Wasserführung und
steigende Temperaturen machen unseren Flüssen zu schaffen Karlsruhe, den 08.08.2003 |
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Wegen der lang anhaltenden
Trockenperiode führen derzeit die Flüsse in Baden-Württemberg nur etwa die
Hälfte der sonst üblichen Wassermenge. Für einige Flüsse z.B. die Dreisam
wird die niedrigste Wasserführung, die je Ende Juli gemessen wurde,
unterschritten. Auch die Wassertemperaturen sind in den letzten Tagen
kontinuierlich gestiegen. „Die Lage ist angespannt, aber noch nicht
dramatisch“ so Margareta Barth, die Präsidentin der Landesanstalt für
Umweltschutz Baden-Württemberg. Entscheidend ist die Entwicklung in den
nächsten Wochen. Die niedrigsten Wasserstände, die je gemessen wurden, sind
noch nirgends aufgetreten, da die Flüsse normalerweise erst im Herbst am
wenigsten Wasser führen. Sollte die Trockenheit bei diesen hohen
Temperaturen anhalten, könnten die Wassertemperaturen in den nächsten Wochen
Rekordniveau erreichen. Für den Herbst wäre dann mit extrem niedriger
Wasserführung zu rechnen. Dank der zu Jahresbeginn gut gefüllten
Grundwasserspeicher liegen die Grundwasserstände derzeit noch im mittleren
Bereich. Für die Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg sind derzeit
keine größeren Probleme zu erwarten. |
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(http://www.lfu.baden-wuerttemberg.de/lfu/pressemitteilungen/public/2003_016.html) |
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Nicht jeder darf Bäche anzapfen |
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Landratsamt und Gewässerdirektion - Die anhaltende Trockenheit hat dazu geführt, dass die Wasserführung der Flüsse und Bäche im Hohenlohekreis stark zurückgegangen ist. Sollten Niederschläge auch weiterhin ausbleiben, sind erhebliche Schäden an der Gewässerökologie bis hin zu Fischsterben zu befürchten. Die Situation wird dadurch verschärft, dass neben genehmigten Wasserentnahmen immer mehr Landwirte, Gartenbaubetriebe und Privatleute Wasser aus den Gewässern entnehmen. Wasserentnahmen sind im Zuge des sogenannten Gemeingebrauchs nur dann genehmigungsfrei zulässig, wenn lediglich eine geringe Menge Wasser mit Handschöpfgeräten entnommen wird. Lediglich Landwirte und Gartenbaubetriebe dürfen auch Pumpen benutzen. Falls sich die Situation weiter verschlechtert, ist mit einem grundsätzlichen Verbot von Wasserentnahmen aus öffentlichen Gewässern zu rechnen. Nähere Infos bei der Gewässerdirektion Neckar, Bereich Künzelsau, 07940 / 91330, und beim Landratsamt Hohenlohekreis, 07940 / 18 254. (red) |
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(aus der Heilbronner Stimme 28.06.2003) |